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Der Anfang

Hallo alle zusammen,

nach einigen turbulenten Wochen nun endlich unser erster Blog-Eintrag.

Die ersten Tage im Land der Briten erwiesen sich als sagen wir mal etwas durcheinander und gewöhnungsbedürftig.

Schock 1 – Die U-Bahn

Das erste was wir nach dem Flug taten war und bei einem Schalter der Londoner Tube anzustellen um Fahrkarten zu besorgen. Hört sich einfacher an als es ist, denn wenn man erst mal vor die Qual der Wahl gestellt wird (Wollen Sie Zone 1 und 2, 1 bis 6, wollen Sie noch extra Geld draufladen oder vielleicht doch einfach nur einen Buspass?) und sich noch gar nicht mit den Begebenheiten der Stadt auskennt, dann ist das ein schwieriges Unterfangen emotion

Nach gefühlten 30 Minuten hatten endlich alle eine Fahrkarte. Um das Thema kurz zu erklären:

London ist in mehrere Zonen aufgeteilt. Um diese per U-Bahn bereisen zu können braucht man eine Oyster Card (sieht aus wie eine normale Bankkarte, funktioniert elektronisch, muss man am Drehkreuz scannen lassen, damit man auf die Plattformen kommt). Auf diese Oyster Card kann man sowohl Monatskarten laden, als auch einfach nur einen bestimmten Betrag. Habe ich also eine Monatskarte für die Zonen 1-3, kann ich einen ganzen Monat lang innerhalb dieser Zonen so viel mit der U-Bahn fahren wie cih möchte. Will ich aber eine Wohnung in Zone 4 besichtigen, übernimmt meine Monatskarte nur den Bereich 1-3, für die Fahrt von Zone 3 nach Zone 4 muss ich extra bezahlen. Dafür ist dann der extra Betrag auf der Karte. Den muss man wie gesagt vorher aufladen und davon wird dann der Preis für die Fahrt abgezogen.

Crazy Sache, ich habe es jetzt nach 4 Wochen endlich verstanden emotion

Endlich konnten wir also einsteigen. Verwirrend ist das Kompass-System der Londoner Bahn:

will ich von Heathrow im Süden mit der Picadilly Line Richtung Cockfosters im Norden fahren, muss ich erst mal die richtige Plattform finden. Denn auf den Schildern findet man nicht etwa „Picadilly Line Richtung Cockfosters“ – nein – man muss die Plattform „Richtung Norden“ suchen. Dort findet man dann an den elektrischen Anzeigern die gesuchte Bahn …

Sehr interessant ist es, dass die Bahnen meistens in der Linienfarbe eingerichtet sind. Die „blaue Picadilly Line“ z.B. hatte an unserem ersten Tag tatsächlich blaue Stangen zum Festhalten. Nun kann man natürlich sagen: Blau ist ja eine Farbe die findet man überall, aber Tatsache ist, dass die „rote Central Line“ rote Stangen zum Festhalten hat emotion  Schönes Detail meiner Meinung nach.

Schock 2 – Das Hotel

Nach ca. einer Stunde Bahnfahrt mit elendigem Umsteigen, Treppen rauf und runter, endlos langen Rolltreppen und kurzen Orientierungsproblemen am Zielbahnhof waren wir dann endlich im Hotel Eurolodge Clapham angekommen. Mal abgesehen davon, dass es im Frühstücksraum unglaublich heiß war, hatten wir noch ein anderes Problem: scheinbar hatten wir alle keine Zweibettzimmer sondern Doppelzimmer gebucht -.- Das war ein Drama. Und Elisa und ich hatten wohl das ungünstigste Zimmer erwischt: Es war so klein, dass nicht mal einer von uns seinen Koffer zum Öffnen hinlegen konnte! Nach einigem Hin und her und einer kuschligen Nacht wurden wir prompt in ein Dreibettzimmer umgelegt (ein Doppelbett und ein Einzelbett). Allerdings versteht man hier unter Doppelbett scheinbar etwas anderes: Die Doppelbetten die ich in diesem Hotel gesehen habe waren gefühlte 1,2 m breit. Also sehhhr eng bemessen wenn man nicht grad in den Flitterwochen dort ihn fährt emotion

 

Schock 3 – Die Wohnungssuche

Wir hatten uns alle bereits aus Deutschland bemüht eine Wohnung, Gastfamilie oder Ähnliches zu finden. Allerdings ist es einfach nicht möglich etwas zu buchen was man nicht gesehen hat (wurde und geraten und hat sich auch als verdammt wahr bewiesen!!) Nun saßen wir also alle die ersten Tage in diesem unglaublich stark geheizten Frühstücksraum und suchten nach Wohnungen etc. Ich kann euch sagen: Es war ein Graus! Mal von den Preisen ganz abgesehen (die hier sehr hoch sind!) ist es sehr schwer eine a.) saubere b.) einigermaßen gut gelegene und c.) möblierte Bleibe zu finden. Es ist wirklich sehr wichtig – das wissen wir dann jetzt im Nachhinein – wirklich alles, aber wirklich ALLES was möglich ist am Telefon zu fragen! Natürlich wurden wie von unserem Englischlehrer sehr gut darauf vorbereitet (Welche Fragen muss ich stellen? Worauf muss ich achten?), aber wenn es dann erst mal soweit ist, verlässt man sich z. B. allein auf die Beschreibung der Wohnung. Böser Fehler! Wir besuchten eine „voll möblierte“ Wohnung. Was fanden wir vor? Ein Zimmer mit Bett und Schrank, die anderen 2 Zimmer leer!

Naja, nach ewigem Suchen, einer recht interessanten Woche in einem gemeinsam gemieteten Appartement und ner Menge Geld die für die Überbrückungszeit draufging, haben wir nun endlich alle eine Bleibe gefunden.

Das Leben in London

Ich für meinen Teil wohne in einer Gastfamilie. Die Mama (Kate) ist Britin und Lehrerin an einer Secondary School, der Papa (Fuat) ist Türke und Chefkoch. Die beiden haben zwei Kinder: Sami und Kaya, 3 und 7 Jahre alt (deren Zimmer ist direkt über meinem und während ich diesen Bericht schreiben hört es sich an, als ob hier gleich die Decke einstürzt emotion Naja, Kinder halt ..) Ich lebe hier nicht als einziger Gast: Neben an wohnen zwei Thailänderinnen und im ersten Stock eine türkische Studentin.

Die britischen Häuser in denen ich bis jetzt war, und eben auch das, in dem ich mittlerweile wohne sind mit deutschem „Standard“ nicht zu vergleichen. Im Fundament sind zum Beispiel Luftlöcher mit eingebaut, um das Haus gut belüften zu können. Leider bedeutet das aber auch, dass im Winter verdammt kalt wird. Es ist in scheinbar bei vielen Familien üblich, die Heizungen per Timer einzustellen. Bei und sieht das folgendermaßen aus:

Von 5 Uhr früh bis ca. 9 Uhr ist die Heizung an,

von 9 Uhr bis 17 Uhr aus,

dann (kurz bevor alle nach Hause kommen) von 17 Uhr bis 23 Uhr wieder an,

wenn alle schlafen von 23 Uhr bis 5 Uhr wieder aus.

 

Allerdings ist das mit dem Schlafen so eine Sache. In meiner ersten Nacht habe ich 2 Stunden geschlafen, weil ich andauernd davon aufgewacht bin, dass ich kalte (ich meine RCIHTIG kalte!) Luft einatme emotion. Nach langem Hin und Her schmeißen sie jetzt extra für mich die Heizung schon etwas früher an emotion Mittlerweile schlafe ich echt gut!

 

Das Haus ist unglaublich hellhörig! Man hört jeden Schritt, jede Bewegung, jede Unterhaltung – ganz zu schweigen von den Spiel-Eskapaden der Kinder ^^

 

Bis jetzt habe ich in London übrigens auch nur schlechte Toilettenspülungen gefunden: Entweder muss man gefühlte 10.000-mal drücken bis Wasser kommt, oder der Wasserdruck ist so gering, dass das Papier eigenhändig mit einer Wasserflasche runtergespült werden muss.

 

Ich sagte ja: Gewöhnungsbedürftig

 

Die Arbeit

 

Ich arbeite nun schon einen ganze Weile bei der Tti School of English im Herzen der Stadt: In Camden Town.

 

Und ich bin unglaublich froh dort gelandet zu sein! Schon in der ersten Woche bekam ich eigenen Aufgaben und wurde extrem gefördert. Die ganze Schule ist sehr familiär aufgebaut, nicht besonders groß und nicht viel Personal. Umso mehr freuten sich also alle auf eine tatkräftige Hilfe, die sie in mir wohl auch fanden emotion

Denn mittlerweile kann ich mich vor Arbeit nicht mehr retten emotion Aber dazu ein anderes Mal mehr!

 

Es grüßt euch ganz lieb von der Themse,

Susi

9.2.13 17:44
 
Letzte Einträge: London - April 2013, Die letzten zwei Wochen...


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