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Hey Freunde der Sonne,

nun gibt es auch von mir Einiges zu lesen! Die Wohnungssuche war in der Tat ein Highlight und sehr aufregend. Auch ich habe da so Einiges gesehen und erlebt. Nachdem wir am ersten Tag angekommen sind und abends mit Herrn Schnepel im Pub waren, habe ich mich am naechsten Tag sofort auf die Suche nach einem Zimmer gemacht. Ich hatte mir einen preislichen Rahmen gesetzt, aber wo die Wohnung am Ende sein sollte, war mir so ziemlich egal, Hauptsache in Zone 1-2. Das Gute an dem ganzen Stress war, dass ich so ziemlich viel von der Stadt gesehen habe und Einiges entdecken konnte. Ob Norden, Sueden, Westen oder Osten, ich habe so einige Meilen zu Fuss bestritten. Den ersten Termin, den ich mir noch in Deutschland organisiert hatte, habe ich schon mal gruendlich in den Sand gesetzt. Ohne Google maps auf dem Handy war ich ganz schoen aufgeschmissen. Finde mal eine Strasse in einer Stadt, die du nich kennst. Ist ja schon in der eigenen Stadt schwierig, aber in London schier unmoeglich. Ich hatte mir zwar eine Wegbeschreibung ausgedruckt, aber geholfen hat es am Ende auch nix. Selbst eine liebe, kleine Omi konnte mir nicht weiter helfen. "I‘ve been living here for 70 years now, but I’m afraid I can‘t help you.", ist der Satz, der mir noch im Ohr liegt.  Ich war wohl in der falschen Gegend. :D

Naja am naechsten Tag wurde es dann etwas besser, als dann auch meine Sim Karte endlich funktioniert hat. Ich hatte einen weiteren Termin in Sheperds Bush. Der erste Eindruck war auch ziemlich gut, die Wohnung war direkt gegenueber von dem Queens Park Rangers Stadion, als alter Fussballfan waere das natuerlich ein Hammer gewesen, aber es sollte leider nicht sein. Die gute Lage konnte den hygienischen Zustand der Wohnung nicht ausgleichen. :D  An einem anderen Tag hatte ich einen Termin in  High Street Kensington. Direkt bei der Arbeit gelegen, waere optimal gewesen, doch leider sollte auch das nix werden. Nachdem ich an der falschen Tuer geklopft hatte, wurde mir gesagt, dass der Herr der dort wohnt, ein bisschen batty ist. Die Uebersetzung dafuer ist so viel wie behaemmert, bekloppt, verrueckt, plemplem. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich das aber noch nicht und ich bin ohne Vorurteil in die Wohnung rein. Sagen wir mal so, es war hoechst interessant. Ein ehemaliger Professor, der 20 Jahre in Cambridge Economics gelehrt hat, oeffnete mir die Tuer. Die Besichtigung dauerte ca. 30 min. In dieser Zeit hat der gute Herr es geschafft, mich nicht einmal anzugucken :D Und weil er auch so gut in seinem Fach war, sollte die Miete dann 100 Pfund mehr kosten, da ich ja nur fuer 5 Monate bleiben wuerde und er dann wieder den Aufwand haette, einen Nachmieter zu finden. Das war dann natuerlich etwas zu viel des Guten, da der Preis sowieso schon etwas ueber meinem Budget lag. Nichtsdestotrotz war es eine sehr interessante Wohnungsbesichtigung, denn das viktorianische Haus sah von innen aus wie man es aus einem alten Englischen Film kennt. Das „Wohnzimmer“ war mit einem grossen, orientalischen Teppich ausgelegt, kombiniert mit klassischem englischen Chesterfield Moebeln. An der Wand hingen riesige Portraits im goldenen Rahmen, wahrscheinlich seine Vorfahren. Mehr Englisch ging meiner Meinung nach nicht. Nachdem ich mich verabschiedet hatte, bekam ich eine SMS von einer Familie,bei der ich mich zuvor schon einmal gemeldet hatte. Ich hatte Glueck und konnte noch abends um 22 Uhr einen Termin mit ihr vereinbaren. Das Haus gefiel mir auf Anhieb, es machte einen sauberen Eindruck und die Gegend war auch super. Ich sagte ihr, dass das bis jetzt soweit das Beste ist, was ich gesehen habe und das Zimmer gerne nehmen wuerde. Sie wollte noch eine Nacht darueber schlafen und somit musste ich noch ein paar Stunden zittern. Am naechsten Morgen bekam ich aber die Zusage und nun wohne ich mittlerweile schon seit 5 Wochen in Kentish Town. Zehn min zu Fuss von Camden Town entfernt, ich sage ja, eine hervorragende Gegend. Ich lebe nun bei der guten Frau mit ihren 2 Soehnen, 17 und 19 Jahre,  zusammen. Nicht zu vergessen, es gibt hier auch einen haarigen Mitbewohner, ein Windhund. Er heisst Bud oder Butt? Bis jetzt weiss ich noch nicht ganz genau, wie er geschrieben wird.

Bei der Arbeit wurde ich auch gut empfangen. Ich arbeite bei STA Travel, einem Reiseunternehmen. Am ersten Tag wurde ich von Martina empfangen, sie hat mich ein bisschen ueber das Unternehmen aufgeklaert und mich den Kollegen vorgestellt. Ich wurde im Marketing eingeteilt und bearbeite und aktualisiere zusammen mit dem Development Team die Webseiten. Ich hatte eine kleine Einfuehrung in den unterschiedlichen Marketingabteilungen und habe mit den unterschiedlichen Teams Gespraeche gefuehrt. Darin haben sie mir beschrieben, wofuer sie zustaendig sind und was ihre Aufgabe ist. Das war ein guter Einstieg, so hatte ich gleich mit jedem schon einmal Kontakt. Jonny, mein „Chef“, „Boss“, „Manager“ sitzt direkt neben mir. Mir gefiel, dass er am Anfang sagte, dass ich jetzt ein vollwertiges Mitglied in seinem Team bin, er mich wie alle anderen behandelt und sich auf die Zusammenarbeit mit mir freut. Also es haette nicht besser beginnen koennen. Desweiteren gab es ein Wilkommensessen fuer mich. Wir sind in der Mittagspause in ein Restaurant um die Ecke gegangen. Jeder der Zeit hatte ist mitgekommen, so konnte man sich noch etwas besser kennen lernen. Nach der Arbeit gehe ich oft mit meinen Kollegen noch in irgendeinen Pub, es gibt hier eine Menge guter Pubs! :D Nach einer Woche, kam ein Kollege auf mich zu und hatte eine riesen Ueberraschung fuer mich, aber darueber berichte ich erst das naechste Mal …

Achja, gestern war ich das erste Mal so richtig aus. Ich habe alte Freunde aus Miami wieder getroffen. Wir waren 8 Leute aus Norwegen, Holland und Schweden, ich der einzige Deutsche. Ich komme noch immer nicht darueber hinweg, dass die meisten Clubs nicht laenger als 3 Uhr offen haben und somit der Abend leider viel zu frueh endete. -.-

 

Bis dahin

LG aus London

Nicolas

17.2.13 22:39
 
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